Homöopathiepraxis

Dr. rer. nat. Iris Kräuter – Heilpraktikerin

Die Selbstbehandlung mit homöopathischen Einzelmitteln

Bei alltäglichen leichteren Beschwerden und Erkältungskrankheiten sowie kleineren Verletzungen kann eine Selbstbehandlung mit homöopathischen Einzelmitteln in niedriger Potenz (Verdünnung) versucht werden. Hierzu finden Sie in der Literatur und im Internet zahlreiche Bücher und Ratgeber.

Meine Empfehlung, die Ratgeber von Werner Stumpf:

  • Werner Stumpf, „Homöopathie“, GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH, ISBN-13: 978-3833811449
  • Werner Stumpf, „Homöopathie für Kinder“, GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH, ISBN-13: 978-3833842283

Bitte beachten Sie die Hinweise der Ratgeber zur Einnahme homöopathischer Einzelmittel. Ärztlicherseits verordnete Medikamente sollten ohne Rücksprache mit dem Arzt nicht abgesetzt werden. Melden Sie sich, wenn Sie unsicher sind oder die Selbstbehandlung binnen kurzer Zeit nicht greifen sollte. Ich berate Sie gerne.

Wie jedes andere Mittel, sollten auch homöopathische Einzelmittel in der Selbstbehandlung mit Bedacht und vor allem nur über einen kurzen Zeitraum von bis zu wenigen Tagen angewendet werden. Gleiches gilt für die Einnahme von homöopathischen Komplexmitteln (vgl. Beitrag zur Selbstbehandlung mit Komplexmitteln)

Die Behandlung von schwereren oder chronischen Beschwerden sollte ausschließlich von einem, auf die Einzelmittelverordnung spezialisierten Homöopathen und gegebenenfalls ärztlich begleitet durchgeführt werden.

Die Selbstbehandlung mit homöopathischen Komplexmitteln

Homöopathische Komplexmittel finden bevorzugt bei der Akutbehandlung alltäglicher leichterer Beschwerden und Erkältungskrankheiten Einsatz. Dabei handelt es sich um Kombinationspräparate bestehend aus zwei oder mehreren homöopathischen Einzelmitteln. Diese sind im Allgemeinen in niedriger Potenz (Verdünnung) enthalten. Die Hersteller gehen davon aus, dass sich die verschiedenen Einzelmittel in ihrer Wirkung gegenseitig ergänzen und verstärken.

Homöopathische Komplexmittel sind als Arzneimittel für eine bestimmte Anwendung/Beschwerde zugelassen. In ihrem Beipackzettel finden Sie daher Angaben zu einem konkreten Anwendungsbereich, was bei homöopathischen Einzelmitteln nicht der Fall ist. Dies erleichtert dem Laien die Selbstbehandlung. Aber auch Therapeuten profitieren, da sie selbst ohne mehrjährige Ausbildung eine homöopathische Behandlung anbieten können. Homöopathische Komplexmittel erfreuen sich daher zunehmender Beliebtheit.

Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem Beipackzettel zur Einnahme homöopathischer Komplexmittel. Ärztlicherseits verordnete Medikamente sollten ohne Rücksprache mit dem Arzt nicht abgesetzt werden. Melden Sie sich, wenn Sie unsicher sind oder die Selbstbehandlung binnen kurzer Zeit nicht greifen sollte. Ich berate Sie gerne.

Wie jedes andere Mittel, sollten auch homöopathische Komplexmittel in der Selbstbehandlung mit Bedacht und vor allem nur über einen kurzen Zeitraum von bis zu wenigen Tagen angewendet werden. Dasselbe gilt für die Einnahme von homöopathischen Einzelmitteln (vgl. Beitrag zur Selbstbehandlung mit Einzelmitteln).

Die Behandlung von schwereren oder chronischen Beschwerden sollte ausschließlich von einem erfahrenen Heilpraktiker und gegebenenfalls ärztlich begleitet durchgeführt werden. Aus meiner Sicht ist die Anwendung homöopathischer Komplexmittel hier allgemein weniger empfehlenswert.

Wie unterscheidet sich die Anwendung homöopathischer Komplex- und Einzelmittel?

Die Anwendung homöopathischer Komplex- und Einzelmittel folgt unterschiedlichen Prinzipien:

Die Verordnung von Komplexmitteln erfolgt symptomorientiert und gerichtet auf eine bestimmte Anwendung/Beschwerde bzw. Indikation gemäß ihrer Arzneimittelzulassung. Im Gegensatz zu den homöopathischen Einzelmitteln sind Komplexmittel nicht durch eine Arzneimittelprüfung im Sinne der Klassischen Homöopathie Hahnemanns untersucht worden (vgl. Beitrag zur homöopathischen Arzneimittelprüfung). Das Anwendungsprinzip entspricht damit weitestgehend der uns vertrauten Schulmedizin. Einfach ausgedrückt: Jeder Schnupfen wird mit demselben Komplexmittel behandelt.

Die Gabe von Einzelmitteln hingegen, erfolgt nach den Regeln der Klassischen Homöopathie individuell und ganzheitlich – Körper, Geist und Seele umfassend. Das passende Mittel sollte somit nicht nur die Hauptbeschwerde, sondern den gesamten Zustand des Patienten bestmöglich abbilden. Einfach ausgedrückt: Der Schnupfen verschiedener Patienten wird mit dem jeweils individuell am besten passenden (unterschiedlichen) homöopathischen Einzelmittel behandelt. Dies erklärt auch, warum im Beipackzettel homöopathischer Einzelmittel kein Anwendungsbereich definiert ist.

Es ist die ganzheitliche Herangehensweise, die dem Patienten die Möglichkeit bietet, seine Krankengeschichte aus einer anderen Perspektive zu betrachten und zu verstehen.

Beiträge zur Homöopathie-Forschung

Die Homöopathie kennt seit Anbeginn viele Skeptiker. Dennoch erfreut sich die Methode großer Beliebtheit. Ihre Anhänger und Freunde kommen aus allen Gesellschaftsschichten und Berufszweigen. Woran liegt es, dass das Argument des „fehlenden wissenschaftlichen Wirkungsnachweises „diese nicht überzeugt? Was verbindet die Anhänger und Freunde der Homöopathie miteinander? Ich denke, es ist – wie in meinem Fall – die positive Erfahrung, die sie mit dieser Methode gemacht haben, sei es persönlich oder im Familien-, Bekannten- oder Freundeskreis.

Erfahrungsberichte von Patienten finden Sie auf der Seite des Verbands klassischer Homöopathen Deutschlands e. V. unter der Rubrik „Patienten/Erfahrungsberichte von Patienten“.

Unabhängig hiervon hat sich mittlerweile auch ein Forschungskreis rund um die Homöopathie entwickelt. Wissenschaftlich Interessierte können sich auf der Webseite des Verbands klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. unter der Rubrik „Presse/Homöopathie/Homöopathie-Forschung“ sowie auf den Seiten der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie e. V. (WissHom) informieren.

 

Bücher zur Homöopathie:

• Werner Stumpf, „Homöopathie“, GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH, ISBN-13: 978-3833811449
• Werner Stumpf, „Homöopathie für Kinder“, GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH, ISBN-13: 978-3833842283
• Aleksandar Stefanovic (Heilpraktiker), „Das kann die Homöopathie“, Similimum Verlag, ISBN-13: 978-3930256655

 

Belletristik:

• Guido Dieckmann, „Die Gewölbe des Doktor Hahnemann“, Rütten & Loening Berlin Verlag, ISBN-13: 978-3352005855
• Rima Handley, Robert Jütte, et al., „Eine homöopathische Liebesgeschichte: Das Leben von Samuel und Mélanie Hahnemann“, C.H.Beck Verlag, ISBN-13: 978-3406459917
• Angeline Bauer, „Hahnemanns Frau“, Aufbau Taschenbuch Verlag, ISBN-13: 978-3746617787

 

Was versteht man unter einer homöopathischen Arzneimittelprüfung?

Eine homöopathische Arzneimittelprüfung ist nicht zu verwechseln mit einer Arzneimittelprüfung nach den Richtlinien des Arzneimittelgesetzes, die eine gewerbliche Zulassung als Arzneimittel für eine bestimmte Anwendung /Beschwerde zum Ziel hat.

Unter einer homöopathischen Arzneimittelprüfung versteht man die Reaktionen, die in einer Gruppe gesunder Menschen im Rahmen der regelmäßigen Einnahme eines niedrig potenzierten Stoffes auftreten und subjektiv mit dieser Einnahme assoziiert werden. Dieser Stoff kann beispielsweise aus dem Tier, Pflanzen oder Mineralreich stammen. Er wird nach homöopathischen Regeln soweit verdünnt, dass er zwar in niedriger Potenz (Verdünnung) vorliegt aber dennoch einen messbaren stofflichen Anteil besitzt. Die Ergebnisse der homöopathischen Arzneimittelprüfungen bilden die Grundlage der homöopathischen Arzneimittellehre, der sog. Materia Medica.

Wer sich für die Grundlagen der Klassischen Homöopathie tiefergehend interessiert, der sei auf die Literatur verwiesen. Bei Fragen hierzu können Sie sich gerne an mich wenden.